
Fernwärme Teltow
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Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zur Fernwärme. Des Weiteren beantworten wir Ihnen wichtige Fragen zur Fernwärmeversorgung in Teltow und geben Ihnen Hilfestellungen für Ihren Fernwärmeanschluss.
Sie möchten wissen, ob für Ihr Gebäude ein Fernwärmeanschluss möglich ist? Nutzen Sie hierfür ganz einfach unsere Übersicht unter fwt-teltow.de/das-anschlussgebiet. Auch können Sie uns über das Kontakt fwt-teltow.de/kontakt direkt Ihren Bedarf mitteilen.
Übersicht:
Allgemeines zur Fernwärme
Was ist Fernwärme?
Fernwärme ist eine zentrale Wärmeversorgung: Die Energie wird in großen Anlagen erzeugt und über ein unterirdisches Leitungsnetz mit heißem Wasser als Wärmeträger direkt zu Ihrem Gebäude transportiert. Fernwärme benötigt weniger Platz für die Wärmetechnik im Gebäude und sorgt für zuverlässige Wärme rund ums Jahr.
Welche Vorteile hat ein Fernwärmeanschluss?
Ein Fernwärmeanschluss ist wartungsarm und platzsparend. Sie benötigen keine eigene Brennstofflagerung und erhalten die Wärme direkt über das Fernwärmenetz.
Wo Fernwärme seine Stärken ausspielt:
- Sicherheit & Komfort: Fernwärme steht rund um die Uhr zur Verfügung. Für die Wärmeerzeugung im Gebäude ist kein eigener Heizkessel erforderlich.
- Aufwand, Dreck & Platz sparen: Fernwärme benötigt keine eigene Brennstofflagerung im Gebäude. Für die Wärmeübergabe wird eine Hausanschlussstation eingesetzt.
- Fördermöglichkeiten: Für einen Fernwärmeanschluss können unter bestimmten Voraussetzungen Fördermöglichkeiten bestehen. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Förderbedingungen.
Ist Fernwärme das ganze Jahr sicher verfügbar?
Die Fernwärmeversorgung der FWT ist auf einen ganzjährigen Betrieb ausgelegt. Dafür setzt die FWT auf zentrale Wärmeerzeugung, Steuerungstechnik und regelmäßige Wartung der Anlagen.
Wie wird Fernwärme erzeugt?
Die Fernwärme für Teltow wird in mehreren Anlagen erzeugt. Hauptquellen sind unsere beiden Heizwerke mit einer Leistung von 19 und 27 Megawatt. Sie arbeiten überwiegend nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung – dabei entstehen gleichzeitig Strom und Wärme.
Darüber hinaus wird Wärme aus weiteren Quellen in das Fernwärmenetz eingespeist, zum Beispiel aus Holz über einen Partner sowie aus unserer eigenen Solarthermieanlage am Stadthafen.
Das Fernwärmenetz selbst arbeitet mit Vorlauftemperaturen von ca. 110 °C und Rücklauftemperaturen von rund 60 °C.
Wie wird die Wärme in die Häuser übertragen?
Bei Fernwärme wird zentral erzeugte Wärme über ein unterirdisches Rohrleitungssystem direkt ins Gebäude geleitet. Die Übergabe erfolgt indirekt über eine sogenannte Übergabestation. Diese trennt Ihr Heizungssystem hydraulisch vom Fernwärmenetz.
Wie unterscheidet sich Fernwärme von anderen Heizungsarten?
Wärmepumpen und Fernwärme unterscheiden sich in Technik, Aufwand und Einsatzgebiet. Bei einem Fernwärmeanschluss wird die Wärme zentral erzeugt und über das Fernwärmenetz zum Gebäude transportiert. Im Gebäude erfolgt die Wärmeübergabe über eine Hausanschlussstation. Ein eigener Heizkessel und eine eigene Brennstofflagerung sind nicht erforderlich.
Merkmale eines Fernwärmeanschlusses:
- Versorgungssicherheit: Die Wärme wird über das Fernwärmenetz geliefert; eine eigene Brennstofflagerung im Gebäude ist nicht erforderlich.
- Platzersparnis: Die Wärmeübergabe erfolgt über eine Hausanschlussstation; ein eigener Heizkessel und eine Brennstofflagerung sind nicht erforderlich.
- Wartungsarm: Für die Fernwärmeversorgung sind im Gebäude kein eigener Brenner und keine eigene Brennstofflagerung erforderlich.
- Kostenvorteile: Für den Anschluss an ein Wärmenetz gelten die jeweils aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen.
- Keine eigene Brennstoffbeschaffung: Für einen Fernwärmeanschluss müssen Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer keine eigenen Brennstoffe wie Heizöl oder Pellets beschaffen und lagern.
- Zählerfernauslesung: Verbrauchswerte werden automatisch und datenschutzkonform übermittelt.
Ihr Weg zur Fernwärme in Teltow
Was bedeutet der kommunale Wärmeplan für mich?
Die kommunale Wärmeplanung untersucht, wie die Wärmeversorgung in Teltow künftig gestaltet werden kann. Dabei wird unter anderem betrachtet, welche Gebiete sich voraussichtlich für eine Versorgung über Wärmenetze eignen und wo andere Formen der Wärmeversorgung in Betracht kommen.
Für Gemeinden mit bis zu 100.000 Einwohnern sieht das Wärmeplanungsgesetz die Erstellung eines Wärmeplans grundsätzlich bis spätestens 30. Juni 2028 vor.
Für Eigentümerinnen, Eigentümer und andere Interessierte soll die kommunale Wärmeplanung damit eine Orientierung über die voraussichtlichen Möglichkeiten der zukünftigen Wärmeversorgung in den einzelnen Gebieten geben.
Hilfreicher Link:
Mehr zum Wärmeplanungsgesetz (WPG)
Wie erfahre ich, was der kommunale Wärmeplan für mein Haus feststellt?
Im Juli 2028 liegt der finale Wärmeplan der Stadt Teltow vor, welcher in den Jahren bis 2045 umgesetzt wird. Konkret wird dieser nach Fertigstellung online verfügbar sein.
Wie funktioniert das Fernwärmenetz in Teltow?
Die Wärme für Teltow wird überwiegend in unseren beiden Energieparks erzeugt. Von dort gelangt heißes Wasser über ein rund 55 Kilometer langes Fernwärmenetz zu den angeschlossenen Gebäuden. Nachdem die Wärme an die Heizsysteme übergeben wurde, fließt das abgekühlte Wasser zu den Erzeugungsanlagen zurück und wird erneut erwärmt.
Ist mein Gebäude anschlussfähig?
Ob ein Anschluss möglich ist, hängt ab von:
- der Lage Ihres Gebäudes (innerhalb oder außerhalb des Satzungsgebiets),
- der Nähe zu einer bestehenden Fernwärmeleitung,
- Ihrem individuellen Wärmebedarf.
Nutzen Sie unser Kontaktformular, um Ihren Bedarf zu melden. Wir prüfen die Anschlussmöglichkeiten und melden uns mit einer Einschätzung.
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Unser Kontaktformular
Was gilt bei Neubauten oder geplanten Heizungstauschen?
Seit dem 29. Juli 2026 gelten neue gesetzliche Regelungen für die Wärmeversorgung von Gebäuden. Die bisherige einheitliche Vorgabe eines Anteils von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung ist entfallen. Eigentümerinnen und Eigentümer können grundsätzlich zwischen verschiedenen Heizungsarten wählen. Dazu gehört auch der Anschluss an ein Fernwärmenetz. Aktuelle Informationen zu den gesetzlichen Vorgaben finden Sie bei der Bundesregierung.
- BDEW Entscheidungsmatrix (Flyer, August 2024)
- GEG Übergangsfristen (BBSR)
- UBA Entscheidungsbaum (Oktober 2024)
Informationen zur kommunalen Wärmeplanung in Teltow sowie den Abschlussbericht und die Gebietskarte stellt die Stadt Teltow online bereit.
Was gilt, wenn mein Gebäude an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden kann?
Ein Anschluss an ein Wärmenetz ist eine der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten der Wärmeversorgung. Welche Anforderungen im konkreten Fall gelten, hängt unter anderem vom Gebäude, der bestehenden Heizungsanlage und dem Zeitpunkt eines geplanten Heizungstauschs ab. Für die individuelle Beurteilung sind die jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben maßgeblich
Was bedeutet der Begriff „Satzungsgebiet“ konkret?
Das Satzungsgebiet bezeichnet die Bereiche der Stadt Teltow, die vom Geltungsbereich der Fernwärmesatzung erfasst werden. Ob für ein konkretes Gebäude bereits ein Fernwärmeanschluss möglich ist, hängt unter anderem vom vorhandenen Leitungsnetz und den technischen Anschlussmöglichkeiten ab. Der Netzausbau erfolgt abschnittsweise.
Sie können sich bereits jetzt bei uns melden. Wir prüfen die Anschlussmöglichkeiten für Ihr Gebäude und informieren Sie über den aktuellen Stand.
Warum können nicht alle Stadtgebiete an das Fernwärmenetz angeschlossen werden?
Für die Möglichkeit eines Fernwärmeanschlusses spielen unter anderem die Wärmedichte und die vorhandene Netzinfrastruktur eine Rolle. In einzelnen Straßen oder Quartieren – insbesondere in Einfamilienhausgebieten mit geringem Wärmebedarf – kann ein Anschluss derzeit nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand realisiert werden.
Ob ein Anschluss möglich ist, hängt unter anderem davon ab:
- ob das Gebäude im Satzungsgebiet liegt,
- wie weit die nächste Fernwärmeleitung entfernt ist,
- und wie hoch der individuelle Wärmebedarf ist.
Was kann ich tun, wenn mein Gebäude (noch) nicht angeschlossen werden kann?
Auch außerhalb des Satzungsgebiets lohnt sich eine individuelle Anfrage. In manchen Fällen verläuft eine Leitung ganz in der Nähe. Wir prüfen, ob ein Anschluss technisch und wirtschaftlich möglich ist.
Bitte hier anfragen:
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Wieso sollte ich mich trotzdem melden, auch wenn ich aktuell noch nicht angeschlossen werden kann?
Der Fernwärmeausbau ist aufgrund der notwendigen Planung, Genehmigung und Infrastrukturmaßnahmen sehr zeitaufwendig. Welche Gebiete in welcher Reihenfolge erschlossen werden, hängt auch von der Nachfrage nach Fernwärme ab. Teilen Sie uns daher gern Ihren Fernwärmebedarf über unser Kontaktformular mit.
Bitte hier Bedarf mitteilen:
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Was gilt, wenn für mein Gebäude noch kein Fernwärmeanschluss möglich ist
Wenn für Ihr Gebäude derzeit noch kein Fernwärmeanschluss möglich ist, können Sie sich frühzeitig bei uns melden. Welche Heizlösung bis zu einem möglichen Fernwärmeanschluss genutzt werden kann, richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben und den individuellen Gegebenheiten des Gebäudes.
Sobald ein Fernwärmeanschluss möglich ist, stimmen wir die weiteren Schritte mit Ihnen ab. In der Regel informieren wir Sie etwa ein Jahr bevor ein Anschluss in Ihrem Gebiet vorgesehen ist.
Jetzt Anschlusswunsch übermitteln:
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Wie läuft der Übergang zur Fernwärme?
Sobald ein Anschluss an das Fernwärmenetz in Aussicht steht, informieren wir Sie frühzeitig. Spätestens ein Jahr vor dem geplanten Anschluss sollte ein Netzanschlussvertrag abgeschlossen werden, um Planungssicherheit zu gewährleisten.
Muss ich meine bestehende Heizung sofort austauschen?
Nein, allein aufgrund der Möglichkeit eines Fernwärmeanschlusses muss eine bestehende Heizung nicht sofort ausgetauscht werden. Welche Anforderungen im konkreten Fall gelten, hängt unter anderem von der vorhandenen Heizungsanlage und einem möglichen Heizungstausch ab. Aktuelle Informationen zu den gesetzlichen Vorgaben finden Sie bei der Bundesregierung.
Was passiert mit meiner Übergangslösung, wenn Fernwärme verfügbar ist?
Mit dem Start der Fernwärmelieferung wird die Übergangslösung in der Regel nicht mehr benötigt. Die Umstellung erfolgt nach vertraglicher Vereinbarung mit der FWT – im Idealfall abgestimmt auf Ihre bauliche Situation und ohne lange Stillstandszeiten.
Wer muss dem Fernwärmeanschluss zustimmen?
Für den Anschluss an das Fernwärmenetz ist die Zustimmung der Eigentümerin oder des Eigentümers des Gebäudes erforderlich. Bei Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) muss eine vertretungsberechtigte Person bevollmächtigt sein, um im Namen der Gemeinschaft zu handeln.
Welche Schritte sind vor dem Fernwärmeanschluss notwendig?
Die Umstellung auf Fernwärme erfolgt in mehreren Schritten:
- Anfrage stellen: Prüfen Sie, ob ein Anschluss an Ihrer Adresse grundsätzlich möglich ist – z. B. über unser Kontaktformular.
- Bedarf melden: Teilen Sie uns Ihren Anschlusswunsch über das Online-Formular zur Fernwärme-Bedarfsmitteilung mit.
- Beratung & Prüfung: Wir prüfen die Anschlussmöglichkeit und beraten Sie individuell.
- Vertragliche Schritte: Bei Anschlussmöglichkeit in den nächsten zwei Jahren erhalten Sie ein konkretes Angebot, einen Netzanschlussvertrag sowie vor Baubeginn einen Fernwärmeliefervertrag.
Wenn der Anschluss später erfolgt, schließen wir zunächst einen Vorvertrag, der den geplanten Anschlusszeitraum sichert.
Welche Kosten entstehen beim Anschluss an ein Fernwärmenetz?
Wenn ein Anschluss grundsätzlich möglich ist, erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot für den Hausanschluss.
Bitte senden Sie uns dafür die erforderlichen Unterlagen per E-Mail an kontakt@fwt-teltow.de.
Welche Unterlagen benötigt werden, erfahren Sie hier.
Wie hoch sind der Wartungs- und Instandhaltungsaufwand für mich?
Fernwärme erfordert keinen eigenen Heizkessel, keine Brennerwartung und keine Schornsteinreinigung. Für die Wärmeübergabe im Gebäude wird eine Hausanschlussstation eingesetzt.
Verbrauchsdaten werden per Fernauslesung automatisch übermittelt – komfortabel und datenschutzkonform.
Was tut die FWT für die Stadt?
Die FWT ist nicht nur für die Wärmeversorgung in Teltow tätig, sondern engagiert sich auch für das Leben vor Ort. Wir bilden Nachwuchskräfte aus, fördern lokale Veranstaltungen und unterstützen Projekte, die Teltow lebenswert machen.
So leisten wir über die reine Energieversorgung hinaus einen aktiven Beitrag für die Region.
Vertragsfragen & Abrechnung
Wie kann ich meine Kundendaten ändern (z. B. Name oder E-Mail-Adresse)?
Bitte senden Sie uns Ihre Änderungswünsche einfach per E-Mail an:
Wir kümmern uns zeitnah darum und bestätigen Ihnen die Aktualisierung.
Wie funktioniert die Abrechnung bei der Fernwärme?
Die Abrechnung der Fernwärme erfolgt jährlich auf Basis Ihres tatsächlichen Verbrauchs. Zusätzlich zu den Verbrauchskosten beinhaltet Ihre Rechnung den monatlichen Grundpreis für Anschluss und Vorhaltung.
Wie werden die Fernwärmepreise berechnet?
Der Fernwärmepreis besteht aus mehreren Bestandteilen:
- Grundpreis: Deckt fixe Kosten wie Netzbetrieb, Messung und Wartung – insbesondere, wenn die Hausstation im Eigentum der FWT bleibt.
- Arbeitspreis: Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch, gemessen über geeichte Zähler.
- CO₂-Kosten: Die durch die Wärmeerzeugung entstehenden Emissionen werden über gesetzlich verpflichtende CO₂-Zertifikate abgebildet.
- Weitere gesetzliche Umlagen: Je nach Erzeugungsmix können einzelne gesetzliche Abgaben (z. B. aus der Gasversorgung) anteilig in den Preis einfließen.
- Anschlusskosten (einmalig): Diese werden individuell je Gebäude berechnet – abhängig z. B. von Leitungslängen und baulichen Gegebenheiten.
Preisänderungen ergeben sich u. a. durch Änderungen bei Energieeinkauf, gesetzlichen Rahmenbedingungen oder Netzausbau- und Instandhaltungskosten.
Die aktuellen Preise und Preisblätter finden Sie hier.
Was bedeutet „Gradtagzahl (GTZ)“?
Die Gradtagzahl (GTZ) wird nur über diejenigen Tage eines Zeitraums errechnet, bei denen die Aussentemperatur unter der Heizgrenztemperatur liegt. Die Gradtagszahl ist die Summe aus den Differenzen einer angenommenen Raumtemperatur von 20 °C und dem Tagesmittelwert der Aussentemperatur.
Quelle: Wikipedia
Was bedeutet „Witterungsbereinigter Verbrauch“?
Was bedeutet „Witterungsbereinigter Verbrauch“?
Eine Bereinigung der Heizenergieverbrauchsdaten ist notwendig, um die Verbrauchsentwicklung unabhängig vom Witterungseinfluss beurteilen zu können. Das witterungsbereinigte Ergebnis entspricht dem Verbrauch, der bei einer durchschnittlich kalten Heizperiode entstanden wäre.
Berechnung: Verbrauch / GTZ im Verbrauchszeitraum * GTZ aus 5-jährigem Mittel
Quelle: Entnommen aus „Gewusst wie: Energieverbrauchskennwerte für Energieausweise berechnen“ der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
Sind die Preise für Fernwärme so volatil wie bspw. Erdölpreise?
Auch Fernwärmepreise können sich verändern. Wie schnell und in welchem Umfang Entwicklungen an den Energiemärkten im Wärmepreis ankommen, hängt von der vereinbarten Preisänderungsformel und ihren Bezugszeiträumen ab. Bei der FWT wirken entsprechende Veränderungen zeitversetzt. Daraus lässt sich keine allgemeine Zusage für stabile oder dauerhaft niedrigere Preise ableiten.
Mehr dazu finden Sie in unserer FAQ-Rubrik Preisentwicklung.
Wie erfolgt die Erfassung des Verbrauchs?
Der Wärmeverbrauch wird über geeichte Messgeräte direkt im Gebäude erfasst. Die Zähler werden automatisch per Fernauslesung ausgelesen – bequem, genau und datenschutzkonform.
Wie lese ich meinen Zählerstand ab und wo finde ich die Zählernummer?
Sollten Sie außerhalb der monatlichen Fernerfassung einmal Ihren Zählerstand ablesen wollen, können Sie dies leicht tun. Das Display zeigt Ihnen die Verbrauchswerte in Kilowatt- oder Megawattstunden an.
Und so gehen Sie dabei vor:
- Der Wärmemengenzähler befindet sich physisch in oder an der Hausübergabestation.
- Bei (3) befindet sich die einmalige Zählernummer.
- Wird die Taste bei (1) betätigt, erscheint im Display (2) der aktuelle Zählerstand mit der entsprechenden Einheit.
Exemplarische Abbildung:

Was ist ein Abschlag – und wie wird er festgelegt?
Ihr monatlicher Abschlag ist eine Vorauszahlung auf die zu erwartenden Jahreskosten. Er richtet sich nach dem Verbrauch des Vorjahres oder einer Schätzung bei neuen Anschlüssen. So vermeiden Sie größere Nachzahlungen.
Tipp: Falls sich Ihr Verbrauch dauerhaft ändert, können Sie Ihren Abschlag anpassen lassen.
Abschlag ändern:
Unser Kontaktformular
Wie kann ich meinen Abschlag ändern?
Ganz einfach: Senden Sie uns eine kurze E-Mail mit Ihrer Kunden- oder Kundinnennummer und dem gewünschten neuen Abschlagsbetrag. Wir prüfen dann gemeinsam, ob die Höhe zu Ihrem Verbrauch passt.
Hilfreicher Link:
Abschlag anpassen – jetzt per E-Mail
Wie kann ich ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen?
Nutzen Sie dafür unser Online-Formular oder senden Sie uns das ausgefüllte SEPA-Formular per Post oder E-Mail. Das ist bequem und verhindert Mahnkosten.
Hilfreiche Links:
SEPA-Mandat herunterladen
Kontaktformular
Kann ich eine hohe Nachzahlung auch in Raten zahlen?
Ja, in begründeten Fällen ist eine Ratenzahlung möglich. Melden Sie sich bitte frühzeitig bei uns – gemeinsam finden wir eine Lösung
Teilen Sie uns Ihr Anliegen gerne mit:
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Was passiert bei einem Eigentümerinnen- und Eigentümerwechsel?
Bitte informieren Sie uns zeitnah, wenn ein Eigentümerwechsel ansteht. Wichtig sind:
- Zählerstand zum Übergabedatum
- Neue Kontaktdaten
- Nachweis über den Eigentumsübergang
So stellen wir sicher, dass der Vertrag korrekt umgeschrieben wird.
Teilen Sie uns Ihr Anliegen gerne mit:
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Preisentwicklung
Aus welchen Bestandteilen setzt sich der Fernwärmepreis zusammen?
Unsere Preisübersicht unterscheidet den Leistungspreis (LP), den Arbeitspreis (AP), den zusätzlichen Arbeitspreis für Gasumlagen und Entgelte (AP_GUE) sowie den CO₂-Arbeitspreis (AP_CO₂).
Der Leistungspreis berücksichtigt insbesondere die Wärmeleistung, die für Ihr Gebäude rund um die Uhr bereitgehalten wird. Die vereinbarte Anschlussleistung beschreibt, welche Wärmeleistung bei Bedarf zur Verfügung stehen muss, damit auch bei hohem Wärmebedarf ausreichend Leistung für die Heizung und die Warmwasserbereitung vorhanden ist.
Der Leistungspreis wird je Kilowatt Anschlussleistung und Jahr angegeben. Der jährliche Betrag ergibt sich aus der vereinbarten Anschlussleistung multipliziert mit dem geltenden Leistungspreis je Kilowatt und Jahr. Er fällt unabhängig davon an, wie viel Wärme Sie tatsächlich verbrauchen, da die Leistung kontinuierlich für Ihr Gebäude vorgehalten wird.
Die drei Arbeitspreisbestandteile werden dagegen je verbrauchter Kilowattstunde berechnet. Der in der Preisübersicht mit „AP“ bezeichnete Arbeitspreis ist daher nicht der gesamte verbrauchsabhängige Preis: AP_GUE und AP_CO₂ kommen hinzu.
Die Höhe Ihrer Wärmekosten hängt somit sowohl von der vereinbarten Anschlussleistung als auch von Ihrem tatsächlichen Wärmeverbrauch und den im jeweiligen Zeitraum geltenden Preisen ab.
Wie wirken sich Entwicklungen auf den Energiemärkten auf die Fernwärmepreise aus?
Energiepreise können durch politische und geopolitische Ereignisse sowie durch Veränderungen von Angebot und Nachfrage deutlich schwanken. Auch die Verfügbarkeit von Energieträgern und Entwicklungen an den Beschaffungsmärkten können eine Rolle spielen.
Über unsere Preisänderungsformel wirken sich entsprechende Entwicklungen zeitversetzt auf die Fernwärmepreise aus. Deshalb führt eine kurzfristige Veränderung am Energiemarkt nicht unmittelbar zu einer gleich hohen Veränderung Ihres Wärmepreises. Je nach Entwicklung der maßgeblichen Werte sind sowohl Preissteigerungen als auch Preissenkungen möglich.
Warum wirken sich Preisänderungen zeitversetzt aus?
Die Preisänderungsformel verwendet Werte aus festgelegten Bezugszeiträumen. Für den Erdgaspreisindex und den Wärmepreisindex werden beispielsweise Durchschnittswerte früherer Monate herangezogen. Der Arbeitspreis wird jeweils zum Beginn eines Quartals neu berechnet.
Dadurch können sich frühere Marktentwicklungen noch im Wärmepreis zeigen, obwohl sich die aktuelle Marktlage bereits verändert hat. Einzelne Preisbestandteile folgen unterschiedlichen Berechnungs- und Anpassungsregeln. Die Einzelheiten finden Sie im veröffentlichten Preisblatt.
Was bedeutet der zusätzliche Arbeitspreis AP_GUE?
AP_GUE steht für den Arbeitspreis für Gasumlagen und Entgelte. Er berücksichtigt Gasnetznutzungsentgelte sowie die in der Preisformel vorgesehenen Umlagen, soweit diese anfallen. Der CO₂-Arbeitspreis wird separat ausgewiesen.
Die gesonderte Darstellung macht diese Kostenbestandteile nachvollziehbar. Die FWT legt die zugrunde liegenden Netzentgelte und Umlagen nicht selbst fest.
Können sich auch Entlastungen ergeben?
Ja. Sinkende Werte können gemäß den jeweiligen Preisregelungen zu niedrigeren Preisbestandteilen führen. Entscheidend ist jedoch die Entwicklung aller maßgeblichen Werte: Die Senkung eines einzelnen Bestandteils bedeutet nicht automatisch, dass auch der gesamte Wärmepreis oder Ihre Jahreskosten sinken.
Auch Ihr Verbrauch ist ausschlaggebend. Bei einem höheren Wärmebedarf können die verbrauchsabhängigen Kosten trotz eines niedrigeren einzelnen Preisbestandteils steigen.
Welche Rolle spielen staatliche und regulatorische Vorgaben?
Steuern, Umlagen und die Rahmenbedingungen der CO₂-Bepreisung können die Wärmekosten beeinflussen. Die betreffenden Kosten werden nach den geltenden Preisregelungen berücksichtigt. Der CO₂-Arbeitspreis steht dabei als eigener Bestandteil in unserer Preisübersicht.
Die Übersicht weist Netto- und Bruttopreise aus. Für die Höhe der Bruttopreise ist zusätzlich der jeweils geltende Umsatzsteuersatz maßgeblich.
Wer legt die Gasnetzentgelte fest?
Die Gasnetzentgelte werden vom zuständigen Gasnetzbetreiber innerhalb des regulatorischen Rahmens festgelegt. Sie sind Entgelte für die Nutzung des Gasnetzes und keine von der FWT festgesetzten Steuern.
Für den Gasbezug zur Wärmeerzeugung entstehen der FWT entsprechende Kosten. Diese werden nach den Regelungen des AP_GUE berücksichtigt.
Welchen Einfluss hat das Wetter auf meine Wärmekosten?
Bei niedrigen Außentemperaturen wird in der Regel mehr Heizwärme benötigt. Steigt Ihr Wärmeverbrauch, erhöhen sich bei unveränderten Preisen die verbrauchsabhängigen Kosten. In milderen Zeiträumen kann der Heizwärmebedarf geringer ausfallen.
Wärmeverbrauch und Preis je Kilowattstunde sollten deshalb getrennt betrachtet werden. Eine höhere Jahresrechnung bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Preis je Kilowattstunde gestiegen ist. Für den Vergleich von Verbräuchen verschiedener Jahre kann eine Witterungsbereinigung helfen.
Welche Kosten kann die FWT beeinflussen?
Auf die von anderen Stellen festgelegten Steuern, Umlagen und Gasnetzentgelte hat die FWT keinen unmittelbaren Einfluss. Politische und geopolitische Entwicklungen an den Energiemärkten kann sie ebenfalls nicht steuern.
Gestaltungsmöglichkeiten bestehen bei der Planung und dem Betrieb der eigenen Anlagen, bei deren Effizienz sowie bei Investitionen und der Weiterentwicklung der Wärmeversorgung. Welche Wirkung einzelne Maßnahmen auf die Preise haben, hängt von mehreren Faktoren ab. Daraus lässt sich keine pauschale Zusage für künftige Preise ableiten.
Wie lassen sich die Kosten verschiedener Heizungsarten vergleichen?
Für einen aussagekräftigen Vergleich reicht es nicht aus, nur den Preis je Kilowattstunde gegenüberzustellen. Berücksichtigt werden sollten auch die verbrauchsunabhängigen Entgelte sowie die Kosten für Anschaffung, Finanzierung, Wartung und Betrieb der jeweiligen Heiztechnik.
Ebenso wichtig sind der Wärmebedarf des Gebäudes, die Effizienz der Anlage und der betrachtete Zeitraum. Bundesweite Vergleichswerte können eine Orientierung bieten, lassen sich aber nicht unmittelbar auf ein einzelnes Gebäude oder einen konkreten FWT-Tarif übertragen.
Wo finde ich die aktuell geltenden Preise?
Die geltenden Preise und die Erläuterungen zur Berechnung finden Sie in unserem Info-Center unter „Die Preisbildung“. Dort stellen wir die Preisregelungen und Preisübersichten bereit.
Achten Sie beim Nachlesen auf den angegebenen Gültigkeitszeitraum. Unsere Preisübersicht nennt den Leistungspreis sowie die Arbeitspreise einschließlich der separat ausgewiesenen Bestandteile für Gasumlagen und Entgelte sowie CO₂.
Kundenportal
Welche Vorteile bietet das Kundenportal?
Das Kundenportal ermöglicht einen zentralen und komfortablen Zugriff auf wichtige Informationen rund um Ihre Fernwärmeversorgung. Verbrauchsdaten, Abrechnungen und weitere Unterlagen stehen rund um die Uhr digital zur Verfügung. Dadurch entfällt häufig das Suchen nach Papierunterlagen und wichtige Informationen sind jederzeit schnell erreichbar.
Welche Daten werden für die Anmeldung benötigt und wo finde ich diese?
Für die Registrierung im Kundenportal benötigen Sie Ihre Kundennummer sowie die Zählernummer. Beide Angaben finden Sie auf Ihrer Jahresabrechnung. Alternativ kann die Zählernummer direkt am Wärmemengenzähler abgelesen werden.
Die Angaben dienen dazu, Sie eindeutig als Kundin oder Kunden zu identifizieren und einen sicheren Zugang zu Ihren persönlichen Daten zu gewährleisten.
Welche Informationen kann ich im Kundenportal einsehen?
Im Kundenportal stehen unter anderem folgende Informationen zur Verfügung:
- monatliche Verbrauchsinformationen
- Jahresabrechnungen (aktuell ab dem Jahr 2025)
- die aktuell vereinbarte Anschlussleistung
- weitere vertragsbezogene Informationen
Vertragsunterlagen werden schrittweise in das Kundenportal eingepflegt und künftig weiter ergänzt.
Kann ich meine Verbräuche im Kundenportal nachvollziehen?
Ja. Die Verbrauchsinformationen werden übersichtlich dargestellt und zusätzlich grafisch aufbereitet. Dadurch lassen sich Entwicklungen und Veränderungen im eigenen Verbrauchsverhalten leichter nachvollziehen.
Warum kann der Verbrauch wetterbereinigt dargestellt werden?
Der Heizenergieverbrauch wird maßgeblich von den Außentemperaturen beeinflusst. Ein milder Winter führt in der Regel zu einem geringeren Wärmebedarf als ein kalter Winter.
Um Verbrauchswerte verschiedener Jahre besser vergleichen zu können, bietet das Kundenportal eine sogenannte wetter- bzw. gradtagsbereinigte Darstellung an. Dabei wird der Einfluss unterschiedlicher Witterungsbedingungen rechnerisch berücksichtigt. Für die Berechnung werden die Gradtagszahlen der offiziellen Wetterstation Potsdam des Deutschen Wetterdienstes verwendet.
Dadurch lassen sich Verbrauchsentwicklungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Witterungsbedingungen besser beurteilen.
Kann ich das Kundenportal auch für Anfragen nutzen?
Ja. Über das integrierte Kontaktformular können Anliegen direkt an die Fernwärme Teltow GmbH übermittelt werden. Dabei kann beispielsweise auch das Thema „Abschlagsanpassung“ direkt ausgewählt werden. So lassen sich Anfragen gezielt an die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner weiterleiten.
Sind meine Daten im Kundenportal sicher?
Ja. Die Kundendaten und Abrechnungen werden auf den eigenen Systemen der Fernwärme Teltow GmbH gespeichert. Die Portalfunktion wird über Serverstandorte in Deutschland bereitgestellt.
Zusätzlich kann das Benutzerkonto durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung mit gängigen Authentifizierungs-Apps geschützt werden. Dadurch wird die Sicherheit beim Zugriff auf persönliche Daten weiter erhöht.
Kann ich meinen Abschlag direkt im Kundenportal ändern?
Diese Funktion steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Voraussichtlich ab Frühjahr 2027 soll es möglich sein, eine Abschlagsanpassung direkt über das Kundenportal anzustoßen. Die gewünschten Änderungen werden weiterhin durch die Fernwärme Teltow GmbH geprüft und bestätigt.
Kann ich ein SEPA-Lastschriftmandat über das Kundenportal einrichten oder ändern?
Die entsprechende Funktion ist bereits vorgesehen, derzeit jedoch noch nicht freigeschaltet. Sobald die Nutzung möglich ist, werden die Kundinnen und Kunden gesondert informiert.
Wird die Jahresabrechnung künftig digital bereitgestellt?
Perspektivisch ist geplant, Jahresabrechnungen bevorzugt über das Kundenportal bereitzustellen.
Die Kundinnen und Kunden werden hierzu rechtzeitig informiert. Auch künftig soll eine Wahlmöglichkeit zwischen digitaler Bereitstellung und Papierform bestehen bleiben.
Muss ich das Kundenportal nutzen?
Nein. Die Nutzung des Kundenportals ist freiwillig.
Bereits heute greifen rund zwei Drittel unserer Kundinnen und Kunden auf das Portal zu und nutzen die dort bereitgestellten Informationen und Serviceangebote. Die Fernwärme Teltow GmbH empfiehlt die Nutzung, da viele Informationen dort schnell und übersichtlich verfügbar sind.
Was wurde am Kundenportal überarbeitet?
Das Kundenportal wurde optisch an das neue Erscheinungsbild der Website angepasst. Dadurch entsteht ein einheitlicher und moderner Unternehmensauftritt. Zusätzlich wurden verschiedene Funktionen verbessert und die Benutzeroberfläche übersichtlicher gestaltet. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, eingegebene Passwörter sichtbar anzeigen zu lassen.
Wer hat die Überarbeitung des Kundenportals begleitet?
Die technische Umsetzung erfolgte gemeinsam mit der Somentec Software GmbH.
Die grafische und kommunikative Begleitung wurde durch die Bosbach Kommunikation & Design GmbH unterstützt.
Anschluss & Technik
Wie funktioniert ein Fernwärmeanschluss?
Die Wärme wird über eine Übergabestation in Ihr Gebäude geleitet. Dabei erfolgt die Übertragung indirekt – das heißt: Das Fernwärmesystem ist hydraulisch vom Heizkreislauf im Gebäude getrennt. Das heiße Wasser erwärmt über einen Wärmetauscher die Heizungsanlage Ihres Hauses, ohne selbst durch Ihre Leitungen zu fließen.
Welche baulichen Voraussetzungen sind notwendig?
Damit ein Anschluss möglich ist, muss das Gebäude technisch vorbereitet sein. Es braucht Platz für die Übergabestation und einen geeigneten Zugang zur Wärmeleitung. Die genauen Anforderungen finden Sie in den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der FWT. Diese erhalten Sie auf Anfrage direkt bei uns.
Hilfreiche Links:
Jetzt Kontakt aufnehmen für Beratung zu den Technischen Anschlussbedingungen oder einem Vor-Ort-Termin.
Wer ist für meine Station zuständig?
Das hängt davon ab, ob es sich um eine Kundenanlage oder eine Station im Eigentum der FWT handelt. Bei FWT-eigenen Stationen übernehmen wir selbstverständlich Wartung, Betrieb und Instandhaltung.
Kann ich meine bestehende Heizungsanlage weiter nutzen?
Bei einem Wechsel zur Fernwärme muss in der Regel die alte Heizungsanlage stillgelegt werden. Die Umstellung erfolgt nach vertraglicher Vereinbarung. Welche technischen Anpassungen erforderlich sind, hängt von der bestehenden Heizungsanlage und den Gegebenheiten des Gebäudes ab.
Ich muss meine Station austauschen – was ist zu beachten?
Ein Stationstausch muss fachgerecht erfolgen und richtet sich nach den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der FWT. Wichtig: Vor dem Ausbau dokumentieren Sie bitte den aktuellen Zählerstand und übermitteln diesen an die FWT.
Für einen Stationstausch können je nach Einzelfall Fördermöglichkeiten bestehen. Informationen hierzu erhalten Sie über unser Kontaktformular.
Hilfreiche Links:
Technische Anschlussbedingungen (TAB)
Beratung zu Fördermöglichkeiten (Unser Kontaktformular)
Bietet die FWT eigene Stationen an?
Grundsätzlich bietet die FWT bei Neuanschlüssen wie auch beim Austausch bestehender Anschlüsse eigene Stationen an. Diese werden von verschiedenen Herstellern bezogen und entsprechend des gemeldeten Energiebedarfs sowie in Abstimmung mit Eigentümerinnen und Eigentümern oder Fachplanerinnen und Fachplanern ausgelegt. Der Einbau und Austausch einer solchen Station erfolgt durch die FWT gegen Kostenbeteiligung; die Station bleibt anschließend im Eigentum der FWT.
Alternativ kann Die Kundin oder der Kunde eine eigene Anlage einbauen lassen. Dies ist nach den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) und immer in enger Abstimmung mit der FWT möglich.
Wir empfehlen den direkten Austausch mit uns, um die für Sie passende Lösung festzulegen. In Einzelfällen können zudem Fördermöglichkeiten genutzt werden. Sprechen Sie uns gern darauf an.
Hilfreiche Links:
Energiebedarfsanmeldung (PDF)
Unser Kontaktformular
Ich finde keine Wartungsfirma für eine Anlage, die ich nicht von der FWT habe – was tun?
Wenden Sie sich gern an unser Team – wir vermitteln Ihnen den Kontakt zu erfahrenen Servicepartnerinnen und Servicepartnern in Teltow und Umgebung.
Kontakt:
kontakt@fernwaerme-teltow.de
Wie wird die Wärme technisch übertragen?
Die Fernwärmeversorgung erfolgt indirekt über einen Wärmetauscher in Ihrer Übergabestation. So bleibt das Fernwärmenetz hydraulisch vom Heizsystem Ihres Hauses getrennt.
Was ist eine Havarie – und wie hilft dabei die FWT?
Eine Havarie ist ein schwerwiegender technischer Defekt, der Ihre Wärmeversorgung akut beeinträchtigt. In solchen Fällen ist unser Bereitschaftsdienst rund um die Uhr für Sie da.
03328 35152-0
Telefonsprech- und Besuchszeiten:
Dienstag: 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 bis 12:00 Uhr
0160 5307537 (Notfallnummer)
Montag bis Freitag: 16 bis 7 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 24 Stunden
Nachhaltigkeit
Welches Ziel verfolgt die FWT bei der Weiterentwicklung der Wärmeversorgung?
Die FWT entwickelt ihre Wärmeversorgung entsprechend den gesetzlichen Anforderungen schrittweise weiter. Das Wärmeplanungsgesetz sieht vor, dass Wärmenetze spätestens ab 2045 vollständig mit Wärme aus erneuerbaren Energien, unvermeidbarer Abwärme oder einer Kombination daraus gespeist werden.
Zu den Maßnahmen der FWT gehören unter anderem:
- der Umbau der Erzeugungsstruktur,
- die Einbindung weiterer Wärmequellen sowie
- die Digitalisierung und Weiterentwicklung der Steuerung des Gesamtsystems.
Ist Fernwärme klimaneutral?
Nein. Die Fernwärme für die Stadt Teltow wird derzeit überwiegend in zwei gasbefeuerten Heizwerken erzeugt:
Heizwerk I: 2 × 5 MW + 1 × 5 MW + 2 × 2 MW = 19 MW
Heizwerk III: 3 × 9 MW = 27 MW
Gesamte Erzeugungsleistung: 46 MW
Zusätzlich wird Fernwärme aus einem externen Heizwerk eines Kooperationspartners in das Netz eingespeist. Dieses erzeugt Wärme auf Basis von Holz.
Welchen Primärenergiefaktor hat die Fernwärme?
Für das Wärmenetz der Fernwärme Teltow GmbH ist ein Primärenergiefaktor (PEF) von 0,40 ausgewiesen. Der ausgewiesene Wert basiert auf Planungsdaten.
Der Primärenergiefaktor ist eine Kennzahl für die energetische Bewertung der Wärmeversorgung und wird unter anderem im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) verwendet.
Weitere Informationen und die aktuelle Bescheinigung zum Primärenergiefaktor finden Sie in unserem Info-Center.
Wie wird die Wärmeversorgung in Teltow weiterentwickelt?
Die FWT arbeitet an der schrittweisen Weiterentwicklung ihrer Erzeugungsstruktur.
Bereits heute kommen dabei verschiedene Energiequellen und Technologien zum Einsatz, darunter:
- Holz,
- Solarthermie und
- Kraft-Wärme-Kopplung.
Im Rahmen der weiteren Entwicklung der Wärmeversorgung werden zusätzliche Wärmequellen und Technologien geprüft. Dazu gehören unter anderem Geothermie, Wärmespeicher und die Nutzung von Abwärme.
Für Wärmenetze sieht das Wärmeplanungsgesetz vor, dass die jährliche Nettowärmeerzeugung grundsätzlich
- ab dem 1. Januar 2030 zu mindestens 30 % und
- ab dem 1. Januar 2040 zu mindestens 80 %
aus erneuerbaren Energien, unvermeidbarer Abwärme oder einer Kombination daraus gespeist wird. Spätestens bis zum Ablauf des 31. Dezember 2044 müssen Wärmenetze vollständig mit Wärme aus diesen Quellen gespeist werden.
Zur Planung der weiteren Entwicklung wurde im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) ein Transformationsplan erarbeitet. Die FWT prüft in diesem Zusammenhang unter anderem die Einbindung weiterer Wärmequellen, den Ausbau von Speicherkapazitäten und die Weiterentwicklung der Netzsteuerung.
Was ist das BEW-Förderprogramm?
Die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) ist ein Förderprogramm des Bundes. Sie fördert unter anderem die Transformation bestehender Wärmenetze.
Die FWT nimmt seit 2023 daran teil und hat im Rahmen von Modul 1 einen Transformationsplan erarbeitet. Dabei wird unter anderem betrachtet:
- wie die aktuelle Erzeugungsstruktur aussieht,
- welche zusätzlichen Wärmequellen für die weitere Entwicklung infrage kommen und
- wie das Netz technisch weiterentwickelt werden kann.
Der Transformationsplan dient als Grundlage für die Planung weiterer Maßnahmen im Rahmen der BEW.
Hilfreicher Link:
Mehr Informationen zum BEW-Programm (foerderdatenbank.de)
Welche Kennzahlen zur Fernwärmeversorgung stehen zur Verfügung?
Für die Fernwärmeversorgung der FWT stehen verschiedene Kennzahlen zur Verfügung.
- Primärenergiefaktor (PEF): Für das Wärmenetz ist aktuell ein PEF von 0,40 ausgewiesen. Der Wert basiert auf Planungsdaten.
- Netzverluste: Informationen zu den Netzverlusten veröffentlicht die FWT im Info-Center.
- Wärmepreis: Aktuelle Preise und Preisbestandteile finden Sie in den jeweils gültigen Preisblättern der FWT.
Vergleichsdaten zu Fernwärmepreisen stellt unter anderem die Transparenzplattform Fernwärme bereit.
Wie dicht ist das Fernwärmenetz in Teltow?
Die Netzdichte in Teltow liegt bei etwa 3,0 Metern Fernwärmeleitung pro Einwohner.
Die Kennzahl beschreibt das Verhältnis zwischen der Länge des Fernwärmenetzes und der Einwohnerzahl.
Rechtliches
Was ist ein Vorvertrag?
Der Vorvertrag legt bereits frühzeitig fest:
- welchen Versorgungsbereich und Wärmebedarf Sie anmelden,
- welchen Erschließungszeitraum wir anstreben,
- welche technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gelten.
Er bietet beiden Seiten Planungssicherheit und hilft, rechtzeitig GEG-konforme Übergangslösungen zu treffen – bis zur späteren Umstellung auf Fernwärme.
Was regelt der Netzanschlussvertrag?
Der Netzanschlussvertrag beschreibt:
- die technischen Parameter (z. B. benötigte Anschlussleistung, Rohrdimensionen),
- die Hausanschlusskosten,
- und die Anforderungen an die Schnittstelle zur Gebäudetechnik.
Was ist der Fernwärmeversorgungsvertrag?
Der Fernwärmeversorgungsvertrag regelt die Lieferung von Wärme durch die FWT – inkl. Umfang, Abrechnungsmodalitäten und Laufzeit.
Wohin sende ich die Anträge und Formulare?
Bitte senden Sie ausgefüllte Anträge oder Unterlagen an:
Fernwärme Teltow GmbH
Mahlower Straße 118
14513 Teltow
Wer steckt hinter der Fernwärme Teltow GmbH?
Die FWT ist ein kommunales Unternehmen mit Sitz in Teltow. Wir sind lokal verwurzelt und übernehmen eine zentrale Aufgabe der Daseinsvorsorge: eine sichere, zuverlässige und zukunftsfähige Wärmeversorgung für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger.
Was regelt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Heizungsanlagen?
Seit Januar 2024 schreibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) vor, dass neue Heizungsanlagen schrittweise auf erneuerbare Energien umgestellt werden müssen. Dabei gelten unterschiedliche Anforderungen – je nachdem, ob es sich um eine bestehende Anlage, eine Heizungshavarie oder um einen Neubau bzw. eine Sanierung handelt.
Ziel des Gesetzes ist es, den Einsatz erneuerbarer Energiequellen konsequent auszubauen. Daraus ergeben sich sowohl Vorgaben für bestehende Heizungsanlagen als auch für neu installierte Systeme.

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