Wir feiern.
35 Jahre Fernwärme.

Sie befinden sich hier:

Auf ein Wort,
Geschäftsführer Paul Lohse.

Zuverlässig – 1990 bis 2045:
Eine Zeitreise in Megawatt.

Kommunal –
Wärme mit Heimatverbundenheit.

Klug – einmal entscheiden,
langfristig richtig liegen.

Fernwärme für Teltow
hat bei uns die Farben Rot und Blau.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen –
heute und morgen.

35 Jahre verlässlich.

35 Jahre verlässlich.
Und bereit für die nächsten 20.

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

35 Jahre Fernwärme Teltow sind kein Jubiläum im klassischen Sinn.
Sie stehen für Verlässlichkeit im Alltag – und für Veränderung mit Augenmaß.

Was uns seit Beginn begleitet, ist der Anspruch, Wärme sicher, wirtschaftlich und verantwortungsvoll bereitzustellen. Was sich verändert hat, sind Technik, Anforderungen und der Blick auf die Zukunft.

Die nächsten Jahre werden entscheiden, wie Wärmeversorgung langfristig funktioniert. Wir stellen uns dieser Aufgabe – Schritt für Schritt, gemeinsam mit der Stadt Teltow und unserer Kundschaft.

Verlässlich war gestern, und bleibt es auch morgen.
Von 1990 bis 2045 – und darüber hinaus.

Wir freuen uns, dass Sie diese Schritte mit uns
mitgestalten!

35 Jahre unter Dampf –

Die Anfänge der Fernwärme in Teltow fielen pragmatisch aus: Es ging darum, Gebäude zuverlässig zu versorgen – technisch solide und wartbar. Über die Jahre wuchs daraus mehr als eine einzelne Anlage: ein Verbund aus Erzeugung, Netz und Betrieb, der kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Heute ist Fernwärme ein komplexes Zusammenspiel aus Technik, Steuerung und Know-how.

Aus Versorgungssicherheit wurde Effizienz. Aus Effizienz wurde Verantwortung.

1989

Start des Fernwärmebetriebs in Teltow.

Die ersten Heizzentralen gehen in den Dauerbetrieb.
1990er Jahre
Aufbau der Grund­struktur:

Rund 5 Kilometer Netz, erste größere Anschlussgebiete.
1991

Gründung der Fern­wärme Teltow GmbH.

Die Stadt entscheidet sich bewusst für ein eigenes, kommunales Wärmenetz.
1994

Neubau des Heizwerkes III in der Oderstraße

(3 x 9 MW-Wärme­erzeugungs­­an­lagen auf Brennstoffbasis Erdgas)
1996

Die Erweiterung des Heizwerkes I in der Osdorfer Straße

(um 2 x 6,5 MW-Erdgasanlagen) sowie umfangreiche Netzinvestitionen im gesamten Stadtgebiet
2000 bis 2019
Ausbau der Fernwärme in Teltow und Einstieg in die Solarstromerzeugung.
2010

Installation von zwei BHKW

(2 x Gasmotoren) mit einer elektrischen Leistung von 1.700 kW (2 x 850 kW)
und einer thermischen Leistung von 1.900 kW (2 x 950 kW) im Heizwerk I
(Osdorfer Strasse).
2012

Einstieg in die Solarstromerzeugung

Inbetriebnahme der ersten Photovoltaikanlagen.
13 Photovoltaik-Anlagen speisen insgesamt 500 kWp elektrischen Strom in das Netz des örtlichen Energie­versorgers ein.
2015
bis
2019

Modernisierung der Heizwerke.

Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
Ab 2020
Eine neue Phase beginnt.
2020

Beginn einer neuen Phase:

Digitalisierung, steigende regulatorische Anforderungen, Energiekrise.
2022
bis
2023

Hohe externe Kosten und neue gesetzliche Vorgaben.

Gleichzeitig: Anlagen, Digitalisierung und Transparenz.
2024

Vorlage des Transfor­mationsplans im Rahmen der BEW.

Grundlage für die weitere Planung und technische Entwicklung der Wärmeversorgung in Teltow.
2025

Heute:

•
56 Kilometer Fernwärmenetz
•
rund 1.150 Anschlussstationen
•
Versorgung von knapp zwei Dritteln der Stadt
•
Anteil Erneuerbare Energiequellen:
Anteil erneuerbarer Energiequellen: Im Jahr 2025 lag der Anteil erneuerbarer Energiequellen an der Wärme bei 35 %
•
Weiterentwicklung der Wärmeerzeugung und Digitalisierung
2030
bis
2045

Weiterentwicklung der
Wärmeversorgung in Teltow

Wärme aus Teltow.

Ein Blick auf unsere Karte genügt.

Adresse eingeben, Verfügbarkeit prüfen – und wenn Sie möchten, vereinbaren wir ein persönliches Gespräch.

Warum kommunal für uns mehr ist als
ein Etikett.

Kommunal zu sein bedeutet mehr als Eigentumsverhältnisse. Es bedeutet Nähe – zur Stadt, zu den Menschen und zu den Entscheidungen. Die Fernwärme Teltow arbeitet nicht für einen anonymen Markt, sondern für einen konkreten Ort: diese Stadt.

Die kommunale Struktur ermöglicht es, Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Wärmeversorgung mit engem Bezug zu Teltow zu treffen.

Näher geht
nicht

Netze, Anlagen und Mitarbeitende sind vor Ort. Entscheidungen werden dort getroffen, wo ihre Wirkung spürbar ist. Das schafft kurze Wege, klare Verantwortung und langfristige Perspektiven – ohne Umwege über Konzernzentralen oder Quartalszahlen.

Fernwärme ist Teil der städtischen Infrastruktur. Sie gehört zur Stadt – so wie Straßen, Schulen oder Wasserleitungen. Ein großer Teil Teltows ist an das Fernwärmenetz angeschlossen. Für uns ist das kein Marktanteil – sondern Verantwortung.

Nicht nur warm,

Warum Fernwärme
mehr kann als heizen

Fernwärme ist kein Einzelgerät, sondern ein System – und Systeme lassen sich optimieren. Der Clou: Was zentral verbessert wird, verbessert sich für alle angeschlossenen Haushalte gleichzeitig.

Kein Heizkessel, den jeder einzeln austauschen muss, und kein Flickenteppich aus tausenden Einzellösungen.

Energie doppelt nutzen:
So geht Fernwärme

Das Blockheizkraftwerk der FWT erzeugt gleichzeitig elektrische und thermische Energie. Dabei wird das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung genutzt.

So macht Fernwärme gleich doppelt Sinn.

Effizienz ist,
wenn nichts verpufft

Energie, die genutzt wird, statt verloren zu gehen – das ist der Kern der Fernwärme. Hier entsteht Effizienz nicht durch Verzicht, sondern durch intelligente Bündelung. Kraft-Wärme-Kopplung bedeutet, dass aus einem eingesetzten Brennstoff gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt werden..

Auch hier gilt: An einer zentralen Stelle, mit Effekt an allen Verbrauchsstellen.

Ihre Fragen, unsere Antworten

Unsere FAQs geben Ihnen Informationen, Antworten und
Orientierung zu Ihrem Anschluss. Sollten Sie etwas nicht finden,
rufen Sie uns gerne an.

Wärmewende –

Transformationsplan:

Der Transformationsplan benennt konkrete Maßnahmen, Zeiträume und technische Optionen für die weitere Entwicklung der Wärmeversorgung.

BEW – Bundesförderung effiziente Wärmenetze

Das Bundesprogramm fördert den Umbau bestehender und den Bau neuer Wärmenetze mit erneuerbaren Energien und Abwärme. Grundlage kann ein geprüfter Transformationsplan sein.

Primärenergiefaktor (PEF)

Der PEF beschreibt den Einsatz nicht erneuerbarer Primärenergie für die Wärmebereitstellung. Ein niedriger Wert verbessert die energetische Bewertung von Neubauten und Sanierungen. Alle Informationen zum Primärenergiefaktor finden Sie bei uns im Infocenter.

Wärmewende

Die Wärmewende beschreibt die schrittweise Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien, unvermeidbare Abwärme und weitere geeignete Technologien.

Kommunale Wärmeplanung

Städte und Gemeinden entwickeln Konzepte für die zukünftige Wärmeversorgung. Der Transformationsplan der FWT informiert über geplante Maßnahmen und technische Möglichkeiten der Fernwärme in Teltow.

Die Wärmeversorgung in Teltow wird schrittweise weiterentwickelt.

Dabei muss der laufende Betrieb für rund 17.000 Haushalte berücksichtigt werden.

Das ist die Herausforderung: umbauen, während das System läuft.

Schritt für Schritt
die Wärmeversorgung weiterentwickeln

Mit Transformationsplanung, Förderprojekten und neuen Technologien entwickelt die FWT ihre Fernwärme weiter. Der Transformationsplan beschreibt Maßnahmen und technische Optionen hierfür. Betrachtet werden unter anderem Wärmeerzeugung und Netzbetrieb, eine mögliche Einbindung erneuerbarer Energien sowie weitere Energieträger und Technologien.

Wärmewende heißt umbauen –
nicht abschalten

Der Transformationsplan liegt seit 2025 vor. Auf dieser Grundlage werden die Maßnahmen weiter geprüft und geplant. Dazu gehört ein saisonaler Erdwärmespeicher, der Wärme zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder bereitstellen könnte. Bei der Planung werden Netzbetrieb und Versorgungssicherheit berücksichtigt.

Wie sich Wärme verändert

Die Wärmewende ist kein Schalter, den man einfach umlegt. Sie ist ein Prozess – technisch komplex, wirtschaftlich anspruchsvoll und zeitlich gestreckt. Die einzelnen Maßnahmen werden daher schrittweise geprüft, geplant und umgesetzt.

Mit System. Für Teltow.

35 Jahre

Schlusswort des Gesellschafters

Andre Freymuth
Bürgermeister der Stadt Teltow

Die Fernwärme Teltow GmbH ist seit 35 Jahren ein verlässlicher Pfeiler unserer Stadt. Sie sorgt nicht nur dafür, dass viele Haushalte sicher mit Wärme versorgt werden, sondern entwickelt sich stetig weiter und richtet den Blick konsequent in die Zukunft.

Gerade mit Blick auf die kommunale Wärmeplanung wird deutlich, wie wichtig die Rolle der Fernwärme ist. Diesen Weg gilt es gemeinsam, verantwortungsvoll und mit einem klaren Kompass zu gestalten.

Mein Dank gilt allen Mitarbeitenden sowie den Partnern der Fernwärme Teltow GmbH für ihren Einsatz und ihre Arbeit in den vergangenen Jahren. Für die Zukunft wünsche ich weiterhin viel Erfolg, Innovationskraft und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Sinne unserer Stadt wie sie seit 35 Jahren gelebt wird.«

35 Jahre Wärme für Teltow

Entdecken Sie die Jubiläumsbroschüre der FWT als kostenlosen Download.

Ihr Schnellkontakt

Geschäftsführung
Dipl. Ing. (FH) Paul Lohse

Buchhaltung
Claudia Heller

Betriebsingenieur
M.Sc. Daniel Loos

Techniker
Stephan Kiehlborn

Heizwerkleiter
Bernd Neßel

Erzeugung & Anlagenbetrieb
Tom Sewerin